Insel Mljet - Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Die Insel Mljet gehört zum süddalmatinischen Archipel. Südlich der Halbinsel Peljesac befindet sich der Kanal von Mljet, welcher die Halbinsel und Mljet voneinander trennt. Die Fläche von Mljet beträgt ca. 100 km². Hier leben rund 1200 Einwohner. Das Inselrelief besteht vorwiegend aus Hügeln, Kalkfelsen mit vielen Karssttälern und verschiedenen Feldern (Polje): Polacno p., Ivanovo p., Blatsko p., Knezep. Das Babino polje ist das weiteste Feld, es liegt nahe der höchsten Erhebung (Veli grad, 514m).

Umgeben von den Seen Veliko jezero (Großer See) und Malo jezero (Kleiner See) liegt im Nordwesten der Insel eine Landsenkung. Den kleinen See (24 ha, Tiefe 30m) und den großen See (145 ha, Tiefe 46m) verbindet ein ca. 30m langer Kanal. Der Soline-Kanal, der ungefähr 30m lang ist, verbindet wiederum den Großen See mit dem Meer. Im Bereich des Kanals und der beiden Seen herrschen besondere physikalische Eigenschaften. So ist der Kleine See z.B. einem natürlichen Eutrophierungsprozeß ausgesetzt, was bedeutet, dass in den unteren Tiefen am Grunde des Sees nahezu kein Sauerstoff vorhanden ist. Im Bereich der Kanäle herrscht eine sehr starke Strömung, die infolge von Ebbe und Flut alle sechs Stunden die Richtung ändert. Diesen Richtungswechsel nutzte man im Mittelalter für den Betrieb von Wassermühlen. Aber auch im Landesinneren von Mljet gibt es vier weitere Karstseen, diese tragen die einheimischen Bezeichnungen “blatina” und “slatina” (kroat. etwa Tümpelsee). Pomena, Polace, Tatinica, Sobra, Luka Prozura, Okuklje und Saplunara sind die größeren Buchten der Insel, der viele weitere kleine Inseln vorgelagert sind.

Auf Mljet herrscht ein mittelländisches Klima von nur 8,7 °C Lufttemperatur im Januar und 24 °C im Juli. Die durchschnittlich gemessene jährliche Niederschlagsmenge beträgt 1000 bis 1500mm und 2580 Sonnenstunden im Jahr sind ebenfalls die Regel. Die Inseloberfläche besteht zu 72% aus Wäldern. Klimabedingt handelt es sich vorwiegend um Kiefernwald, welchen man vor allem auf der Nordwestseite findet. Babino Polje,Prozura, Maranovici, Korita, Blato, Ropa und Govedari sind die Hauptorte der Insel, sie alle liegen im Landesinneren und sind gesäumt von fruchtbaren Feldern. Fährverbindungen garantieren den Anschluss Mljets zur Halbinsel Peljesac und nach Dubrovnik. Nahe von Babine Kuce, auf der Anhöhe Mali Gradac, kann man Reste einer illyrischen Befestigungsanlage besichtigen.


Während der Römerzeit trug die Insel den Namen Melite. Die zahlreichen Funde aus der Römerzeit befinden sich in Pomena, Zare und Pinjevica. In Polace sind die Ruinen eines Palastes und einer altchristlichen Basilika aus der Übergangszeit zum Frühmittelalter vorhanden. Die Annexion der Insel zum Oströmischen Reich erfolgte um 536/537. Der kroatische Stamm der Neretljani herrschte wenig später über die Insel, allerdings nur, bis das Fürstentum Zahumlje an die Macht kam. Die frühromanischen kleinen Kirchen St.Pankratius, St.Andreas und St.Michael in Babino Polje zeigen von der Herrschaft der Fürsten zu dieser Zeit. 1511 schenkte der Obergespan von Zahumlje, Desa, die gesamte Insel den Benediktinern. Nun steht auf dem Inselchen des Großen Sees ein Kloster.

Eine weitere Schenkung erfolgt im Jahr 1333, als Mljet vom bosnischen Banus Stjepan an die Republik Dubrovnik übertragen wurde. Die Verwaltung erfolgt nun durch einen Fürsten, dessen Amtssitz sich in Babino Polje befindet. Die erste Verfassung wird 1345 niedergeschrieben. Auch gotische Spuren finden sich auf Mljet, denn im 15. Jh. wurden auf der Insel mehrere Kirchen gebaut: die Pfarrkirche in Babino Polje, die Dreifaltigkeitskirche in Pozura, St.Veit in Korita. Die Kirchenruine St.Maria vom Berg stammt aus der Übergangszeit von der Gotik zur Renaissance. Weitere charakteristische Gebäude sind das Renaissanceschloß des Mljeter Fürsten in Babino Polje sowie einige barocke Häuser aus dem 17./18. Jh., die sich in Korita befinden.

Im Nordwestteil der Insel befindet sich der Nationalpark Mljet, der seit 1960 existiert. Er umfasst eine Fläche von 54 km². Zu dem Nationalpark gehören auch der Große und der Kleine See und der Soline-Kanal. Innerhalb des Nationalparks befinden sich mehrere Pflanzengemeinschaften, unter anderem Aleppokiefern und Steineichen. In den Wäldern des Nationalparks leben Mungos. An der Südküste der Insel lebt die Mönchsrobbe. Auf dem Großen See befindet sich eine kleine Insel, auf der die Benediktiner im 12. Jh. eine Kirche namens St. Maria und eine Abtei errichteten, nachdem die Insel an sie verschenkt worden war. Die Kirche von St. Maria ist noch heute erhalten, und man erkennt auf den ersten Blick die romanischen Merkmale. Man geht davon aus, dass die Reliefs in der Vorhalle der Kirche zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert gestaltet wurden. In der Kirche ist auch noch ein Renaissanceportikus mit dem Familienwappen der Gundulic aus dem 16./17. Jh. zu bewundern. Aus dieser Zeit ist auch noch ein Wehrturm erhalten sowie ein romanischer Glockenturm. Während des Barock baute man zwei weitere Seitenkapellen an die Kirche an, wo jeweils auch ein Altar existierte. Ursprünglich umfasste das alte Klostergebäude einen Kreuzgang und einen geräumigen Keller, im 16. Jh. wurde der Bau jedoch umfangreich erweitert. Währenddessen erfolgte auch die Befestigung der Klosteranlage zu Verteidigungszwecken.


Doch schon im Jahre 1869 wurde das Klostersäkularisiert und aufgegeben. Später nutzte man das Gebäude für die Zwecke der Forstverwaltung der Insel Mljet, diese war bis 1941 ansässig. Nach weiteren Jahren des Leerstandes wurde in den 50er Jahren saniert und ein Hotel in den alten Gemäuern eröffnet. Erst seit kurzem versucht man, die Kirche wieder in ihre ursprünglich sakrale Funktion zurückzuführen, jedoch fand man bisher keinen Verwendungszweck für das ehemalige Kloster. Jährlich am 15. August zelebriert man den Festtag der Kirche, Maria Himmelfahrt.

In diesem alten Kloster waren unter den Ordensbrüdern auch bekannte Schriftsteller aus der Stadt Dubrovnik: Mavro Vetranovic (1482-1576), Mavro Orbini (gest.1614) und Ignjat Durdevic (1675-1737), der seinen Aufenthalt auf Mljet in einem Gedicht festhielt.

Neben den landschaftlichen Besonderheiten, den geologischen Merkmalen und den biologischen Schätzen ist es vor allem die kulturgeschichtliche Schönheit, die den Nationalpark Mljet zu einem Naturphänomen macht, welches in höchstem Maße Schutz verdient. Der Nationalpark Mljet bietet nicht zuletzt eine der attraktivsten und faszinierendsten Insellandschaften der gesamten kroatischen Adria. Im Nationalpark leben unter anderem Damhirsche, Wildscheine und Mungos, die 1910 zum Zwecke der Vernichtung giftiger Schlangen eingeführt wurden. Zahllose Legenden bilden bis heute eine mystische Aura um die Insel. Man erzählt sich, dass der Apostel Paulus und der Kaiser Augustus sich in Mljet aufgehalten haben.

Heute ist Mljet vor allem ein Tourismusgebiet, das Unterkunftsmöglichkeiten im Hotel bietet. Hier kann man die kulinarischen Spezialitäten genießen, etwa Hummer, Käse und Wein, malerischen Spazierwegen folgen oder der traditionellen Folklore lauschen. Mljet ist die richtige Insel, um einen rundum perfekten Traumurlaub zu verbringen. Auch Nautiker besuchen Mljet bereits in langer Tradition, vor allem die Häfen Polaca und Pomena sind beliebte Ziele der Forscher.


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